Über


Ganz meinem Sternzeichen (Löwe) entsprechend, liebe ich es, das Leben zu erfahren. Wenn mir was Neues unterkommt, bin ich, bevor ich den Satz noch fertig gelesen habe, schon auf dem Weg, es selbst zu tun. Du kannst dir also vorstellen, ich habe noch nie eine Gebrauchsanweisung zu Ende gelesen, nicht einmal die bildlichen von IKEA (was dazu führt, dass ich viele Kästen oft wieder auseinander nehme, bis sie dann tatsächlich stehen…)

So sehr ich mich auf Neues stürze, stürze ich mich auf die Themen, die mein Leben bewegen. Alles, was in mir vorgeht, will ich entdecken, spüren, erfahren und verstehen. Und ich nehme mir kein Blatt vor den Mund. Natürlich gehe ich alles in meiner mir bestmöglichen Achtsamkeit an, aber es gibt keine Tabu-Themen. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich mit vielen tabuisierten Themen bzw. Situationen konfrontiert wurde:

Meine Mutter, die manisch-depressiv, psychotisch und entwurzelt war, bis sie im Juli 2015 aufgrund von Brustkrebs verstorben ist, und mir die bedingungslose Liebe beigebracht hat.

Mein Vater, der schwere Alkohol- und Suchtprobleme hatte, nie über seine Emotionen gesprochen hat und 2011 vor meinen Augen aufgrund eines Herzinfarktes und Multiorganversagens zu Boden ging wurde mit einer 10%igen Überlebenschance ins AKH gebracht wurde, um daraufhin zehn Wochen um sein Leben zu zittern. Er hat sich gut erholt, bis er 2016 mit aggressivem Lungenkrebs und einer Lebenserwartung von sechs Wochen diagnostiziert wurde. Er hat die Chemotherapie verweigert, wir hatten wunderbare 18 Monate, bis er im Dezember 2017 gestorben ist.

Solche Geschichten und Ereignisse klingen furchtbar und traumatisch und sie sind bestimmt nicht immer einfach, aber meine Neugierde, das Leben zu entdecken, den Menschen zu verstehen und wirklich in Verbindung mit dem Gegenüber zu gehen, waren immer überwiegend.

Nur so war ich in der Lage, die Schätze zu erkennen, die im Leid verborgen liegen. Ich kann mich erinnern, vor dem Spital auf einer Wiese zu sitzen, und mit meinem Vater in aller Offenheit über das Leben, den bevorstehenden Tod und alles dazwischen zu sprechen. Es folgten viele weitere Gespräche und die kommenden 18 Monate bis zu seinem Tod waren ausschließlich erfüllt von Verbindung, Nähe und Neugier… zu einem Grad, den ich bisher mit meinem Vater nicht einmal ansatzweise kannte. Mit jemanden über alle Aspekte des Todes zu sprechen, in so einer fundierten Ehrlichkeit und Erdung, ist einfach unbeschreiblich. In keiner Hinsicht kann man das mit dem Philosophieren des Todes mit einem 25-Jährigen vergleichen, der das ganze Leben noch vor sich hat, und in einem Gefühl der Unsterblichkeit schwelgt. Mit jemandem zu sitzen, der fast 80 Jahre alt ist, und weiß, dass er sehr bald sterben wird, hat eine besondere Magie. My mind was blown!

Beruflicher Werdegang & Reisen

Geboren am 29. Juli 1991

Schon als kleines Kind voller Energie Mehlsäcke in der Küche aufgerissen.

2012 – 2016

Führungskraft in Fitnessbranche (Leitung eines 120-köpfigen Teams an 30 Standorten)

2015 – 2017

Life Coach und Seminarleiter (über 300 Teilnehmer)

2016

Fünf Monate in der Dominikanischen Republik verbracht (Urlaub und ortsunabhängiges Arbeiten als Life Coach)

2017

Cateringleiter bei Deli Bluem (biologisches und pflanzliches Restaurant)

2018

Zwei Monate in Hawaii verbracht (Mit mir alleine, auf allen technischen Geräten offline, kaum Kommunikation)

2018 – Heute

Geschäftsführender Gesellschafter bei Deli Bluem (Biologisches und pflanzliches Restaurant und Full Service Catering bis zu 2000 Personen, aktuell ein 10-köpfiges Team)


Ich finde es faszinierend und schockierend zugleich, wie viel Leid jedes Individuum täglich mit sich trägt. Manches Leid ist ganz eindeutig und sichtbar, vieles jedoch subtil und unsichtbar. Und für ein kraftvolles, glanzvolles und strahlendes Leben ist es wichtig, dass wir, also jeder von uns, all dieses Leid auflösen, egal wie sichtbar oder subtil.

Ich habe bis dato nicht aufgehört, mein Leben schlichtweg danach auszurichten: Das Leid der Welt zu verstehen und ganz aufmerksam zuzuhören, um Menschen zu helfen, in ihre Kraft zu kommen… und dasselbe zu allerst mit mir selbst zu tun: Mir ganz aufmerksam zuzuhören und meiner inneren Ausrichtung zu folgen, um selbst in die Kraft zu kommen.

Hunderte Bücher, Gespräche mit Menschen, Seminare, Interviews und die tägliche Ausrichtung, etwas mehr über das Leben zu lernen, hat mich zu diesem Punkt gebracht. Ein Punkt, an dem ich vollster innerer Weisheit sagen kann: Ich bin erfüllt von Freude, Energie und Friede. Diese Zustände sind größtenteils unabhängig von äußeren Gegebenheiten und das ist schönste aller Geschenke. Ich kann mich an meine alljährliche Reflexion im Jahr 2016 erinnern, als ich in der Dominikanischen Republik den Winter verbracht habe. Zu dieser Zeit war mein Leben getrieben von den Zielen, die ich mir selbst gesetzt habe. Meine kommenden 25 Jahre waren ausgerichtet und ich hatte über 150 Ziele, denen ich nacheiferte. Als ich über all diese Ziele geblickt habe, ist mir aufgefallen, dass ich nicht einmal 10 % meiner Ziele erreicht habe. Gleichzeitig war ich von so einem starken Gefühl der Freude, der Energie, des Lebens erfüllt. Ich konnte andauernd vor Freude am Leben zu sein in die Luft springen. Nicht lange hat es gedauert, bis die entscheidende Frage kam: „Welchen Wert haben diese Ziele für mich, wenn ich nicht einmal 10 % erreiche, und dennoch sauglücklich bin?“ Mehr hat es nicht gebraucht. Das kommende Jahr 2017 war das erste, dass ich zielfrei begonnen habe. Diesen Kurs habe ich seither beibehalten und er hat in unglaublichen, unbeschreiblichen, unnachvollziehbaren Maße zu meinem Glück beigetragen. Die Ziele und Wünsche des Lebens sind seither zu einer Art Monopoly für mich geworden. Manchmal läuft es gut, und du bist der „reichste“ am Spielfeld, und manchmal bist du nach zwei Runden pleite und aus dem Spiel. In jedem Fall klappst du am Ende des Tages das Spielbrett zusammen, und kannst dich frei entscheiden, ob du deine Mitspieler umarmst und dich für das gute Spiel bedankst, oder ankeifst und niedermachst. It’s your choice!

Ausbildungen

2015

Dipl. Body Vitaltrainer (Body and Health Academy)

2016

Gruppentrainer B-Lizenz (BSA Akademie)

2016

Unleash The Power Within – Tony Robbins (London)

2017

Dipl. Personal Trainer (Body and Health Academy)

2017

Dipl. Ernährungstrainer (Vitalakademie)

2019

4-tägiges Retreat in völliger Dunkelheit (Tschechien)

2019

Basiskurs in Numerologie (DieHofdruiden, Wien)

2019 – 2020

The Coach of The Work of Byron Katie (Turnitaround Institut)

2020

Systemischer Coach mit ISO 17024-Zertifizierung Diplomlehrgang


Würde mich jemand fragen: Was liebst du in einem Wort am meisten? wäre die Antwort: Zuhören.

Ich wünsche mir eine Welt, in der Akzeptanz und Mitgefühl so verankert sind, dass wir keine Angst davor haben, uns zu zeigen und mitzuteilen.

Was mich noch bewegt

Hawaii 2018

Ich liebe das Reisen, besonders wenn ich alleine bin. Jeden Winter, wenn mir langsam zu kalt wird, beginne ich meine Flucht an einen warmen Ort zu planen, und nehme mir in der Regel gleichzeitig eine lange Arbeitspause. Kaum etwas gibt es, dass mir mehr über Zeitlosigkeit, im Moment leben und Faszination beibringt, als das Reisen. Es ist auch ein wunderbarer Spiegel meiner Gedanken über mich selbst, denn wenn ich alleine in einem unbekannten Land bin und unendlich viel Zeit habe, sterbe ich, wenn ich nicht nett zu mir bin. Umso schöner ist es, dass ich eine sehr gesunde und ehrliche Beziehung und Basis an Wertschätzung mir selbst gegenüber habe, denn dann (und genau deshalb) ist das Reisen für mich geprägt von Wundern, Schönheit und Tränen der Dankbarkeit, und das ganz ohne die Notwendigkeit von einem zum nächsten Berg, Wasserfall und Sonnenuntergang zu fahren, und Fotos zu machen.


Puls 4 Ninja Warrior Austria

Sport, Bewegung und Körperarbeit sind Teil meines alltäglichen Lebens. Manchmal mehr, manchmal weniger. Wann immer ich versuche, mich an eine Sportart zu binden, scheitert mein Plan. Deshalb gehe ich möglichst spontan dem nach, was mein Körper gerade braucht. In den letzten Jahren war das vor allem Yoga, Laufen, Sprinten, Bouldern und funktionelles Training mit dem eigenen Körpergewicht. Ich hatte sogar die Freude bei Ninja Warrior Austria mitzumachen (hier zu sehen).


Komponieren am hauseigenen Flügel

Oh, dear! Was ich fühle, wenn ich Klavier spiele, kann in Worten nicht beschrieben werden. Ich habe bestimmt schon hunderte Stunden in Meditation verbracht und dennoch kann ich keine Meditation nur ansatzweise mit dem Gefühl des Klavierspielens gleichsetzen. Wenn ich spiele, scheinen alle Gesetze außer Kraft zu treten, mit denen ich vertraut bin. Ich habe nie gelernt, Noten zu lesen, und habe kein Interesse, es je zu lernen. Zeit spielt beim Komponieren von Stücken keine Rolle und Schlaf scheint der Körper in solch kreativen Phasen einfach nicht zu brauchen. Zu meinem 28. Geburtstag habe ich mir selbst einen Konzertflügel geschenkt und ihn in meine Wohnung gestellt. Kurz darauf folgten drei Mikrofone, ein Audio Interface, Music Production Software und alles andere, was man eben braucht, um einen Konzertflügel in hoher Qualität aufzunehmen. Meine Lieblingskünstler sind Ludovico Einaudi, Joe Löhrmann und Hans Zimmer.


Heiligen Baum besteigen in Mallorca im Jahr 2019 bevor uns die Polizei erwischt hat

Die Natur bewegt und fasziniert mich. Sie gibt mir außerdem sehr viel Erdung in den Zeiten des schnellen Lebens, wenn alles getaktet und hektisch sein kann. Egal ob das ein Spaziergang in der Natur oder eine Reise auf den Berg ist, im Kleinen und Großen bin ich von den Farben, der Vielfalt, der Stille und der Macht der Natur sehr begeistert. Manchmal braucht es nur ein bisschen Ruhe, Auszeit und frische Luft, um über mein eigenes Leben viel mehr Klarheit und Ausrichtung zu haben.


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